Podiumsdiskussion zum Abschluss der Jahrestagung am 1. April 2017

Bürgerjournalismus? Medienverdrossenheit? Verrohung der öffentlichen Debatte? Auf der Suche nach einem neuen Verhältnis von Journalisten und Bürgern

Immer mehr wird beklagt, dass das Vertrauen in die Medien schwindet. Aber stimmt das überhaupt? Lässt sich ein solcher Vertrauensverlust nachweisen? Und wenn ja: Liegt es an Facebook, Twitter und Co., wo „Fake-News“ kursieren und Menschen in „Echokammern“ wieder und wieder in ihrer eigenen Meinung bestätigt werden? Oder tragen Journalistinnen und Journalisten einen Teil der Verantwortung, weil sie die Positionen von gesellschaftlichen Gruppen zu lange und zu sehr ignoriert haben? Oder liegt es vor allem an den Bürgerinnen und Bürgern, deren Misstrauen gewachsen ist und denen man es gar nicht mehr recht machen kann?

Diese und andere Fragen werden diskutiert auf der Podiumsdiskussion „Bürgerjournalismus? Medienverdrossenheit? Verrohung der öffentlichen Debatte? Auf der Suche nach einem neuen Verhältnis von Journalisten und Bürgern“. Teilnehmen werden Arne Busse (Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn), Jürgen Brautmeier (langjähriger Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, Düsseldorf), Marc Jan Eumann (Staatssekretär im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien von NRW), Wiebke Loosen (Hans-Bredow-Institut, Hamburg) und Valerie Weber (Hörfunkdirektion des WDR). Moderieren wird Gerhard Vowe (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf).

Die Podiumsdiskussion soll anders ablaufen, als es gemeinhin üblich ist: So wurden die Podiumsgäste vorab zu den verschiedenen Facetten des Themas befragt, sodass besonders kontroverse Statements identifiziert werden konnten, die dann im Pro- und Contra-Modus erörtert werden. Und das Publikum wird mit Hilfe von elektronischen Abstimmungsgeräten an der Podiumsdiskussion beteiligt.

Mit freundlicher Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung.